Zelt oder Caravan
Das Zelt ist das Zuhause auf Zeit. Passionierte Camper werden auf den urbanen Campingurlaub niemals verzichten wollen. Da kommen Abenteuer und Romantikfantasien in den hartgesottenen Männerherzen vor. Auch heute gibt es noch ganze Völker, die in Zelten wohnen, die Rede ist von den Nomadenstämmen in den arabischen und afrikanischen Gebieten. Doch was der Campingurlauber als Heimstatt im Urlaub benutzt, sind kleine Technikwunder.
Für größere Familien gibt es das Hauszelt, welches über mehrere Schlafräume verfügt und den Campingurlaub schon recht angenehm gestalten kann. Junge verliebte Paare sind dann eher mit dem Zweimann-Igluzelt unterwegs. Traditionell ist der Zeltaufbau Männersache, doch insgeheim hat die Frau die wirkliche Aufbauleitung inne. Alle Campingplätze haben ihre Aufteilung, da gibt es das Viertel, wo die Caravancamper untergebracht sind und den Bereich, wo die Camper mit ihren Zelten, ihr Urlaubsdomizil aufschlagen können. Die räumliche Trennung zwischen Caravancampern und Zeltcampern hat nicht nur organisatorische Gründe. Gibt es doch regelmäßige Rivalitäten zwischen den Campergruppen. Die Zeltplätze in Südeuropa, an Mittelmeer oder Atlantik sind bei den Campern besonders beliebt. Hier ist es schön warm und der Campingurlaub kann zum vergnüglichen Badeurlaub werden. Die besten Campingplätze kann der Campingurlauber, auch über das Internet finden. Denn regelmäßig berichten andere Camper von ihren Erfahrungen und den saubersten Campingplätzen. Bei den Zeltern ist Platzersparnis oberstes Gebot, daher wird bei dieser Art Urlaub auch nur das nötigste mitgenommen. Gaskocher und Gaslampe dürfen allerdings nicht fehlen. Denn nicht auf allen Campingplätzen ist der Betrieb von Feuerstellen, aufgrund der großen Brandgefahr erlaubt.
Liebhaber des wilden Campings, das ist zelten auf nicht autorisierten Flächen, werden auf das Zelt als Urlaubsherberge auf keinen Fall verzichten. Das Wildcamping ist zwar verboten, aber es wird immer noch gerne vollzogen. Kinder sind auch schon zufrieden, wenn sie mal im Garten zelten dürfen. Diese Fase gilt pädagogisch als die erste Abkopplungsphase. Das Zuhause noch in greifbarer Nähe kommen sich die Kinder wie kleine Abenteurer vor. Doch auch die heimischen Campingplätze werden nicht nur in den Ferien angestrebt. Hier werden Wochenenden dazu genutzt, vom täglichen Alltagsstress einmal Abstand zu gewinnen. Da gute Zelte sehr kostbar sind, sollte darauf geachtet werden, dass die Zeltbahnen vor dem Zusammenlegen, sauber und trocken sind. Denn nichts ist widerlicher zur Urlaubssaison schimmelige oder stockfleckige Zeltplanen vorzufinden. Das Einlagern vom Campingzubehör für die Wintermonate bedarf auch ein bisschen Erfahrung und Sorgfalt. Dazu gehört das Austauschen leerer Gaskartuschen für Campingkocher und Gaslampe sowie das Säubern und Verstauen von Campinggeschirr und ähnlichen Outdoor Accessoires. Auch spezielle Trekkingrucksäcke bedürfen der regelmäßigen Inspektion. Egal wo das Zelt im Urlaub aufgeschlagen wird, es wird überall dem Campingfan zur Erholung dienen.
