Die 5 besten Erfindungen seit dem Jahre 2000
Für das 21. Jahrhundert werden vier bahnbrechende Erfindungen beziehungsweise weitreichende Forschungsergebnisse einheitlich benannt: Auf den Gebieten der Gentechnik, Nanotechnologie, der Robotik und der Bionik. Die fünfte Entwicklung lässt sich eindeutig auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie ausmachen, es ist die Entstehung der Cloud im Internet. Diese Entwicklung ist jedoch noch so jung (etwa ein bis zwei Jahre), dass eine endgültige Bewertung aussteht. Wissenswertes erfahren Sie unter Cosmiq die Wissen-Community.
Die Anwendung der Gentechnik
Gentechnik umfasst Verfahren der Biotechnologie, die Erkenntnisse von Genetik und Molekularbiologie zusammenführt und Eingriffe in das Genom - das Erbgut - ermöglicht. Den entscheidenden Startschuss gab im Jahr 2000 Craig Venter mit dem Genom-Projekt, der Entschlüsselung der menschlichen Gene. Seither ist es möglich, in die genetischen Steuerungsprozesse von Lebewesen, aber auch Bakterien und Viren einzugreifen, mit gravierenden Auswirkungen nicht nur in wissenschaftlicher, sondern auch in ethischer Hinsicht. Durch Gentechnik wird rekombinante DNA erzeugt, welche die Herstellung gentechnisch veränderter Organismen ermöglicht. Entscheidend ist dabei, dass die veränderte DNA auch über verschiedene Lebewesen hinweg wirken kann. Verantwortlich hierfür ist der Codon Usage oder Codon Bias, der dafür sorgt, dass ein universeller genetischer Code von den Arten unterschiedlich genutzt wird, jedoch jede Nutzungsvariante wieder auf den Ursprung zurückgeführt werden kann.
Die Anwendung der Nanotechnologie
Die Forschung auf den Gebieten der Cluster- und Oberflächenphysik sowie der Oberflächenchemie hat seit dem Jahr 2000 zu praktischen Ergebnissen geführt, die längst im Alltag angewendet werden, wenn auch auf unspektakuläre Art. So sind Nanoverpackungen in der Lebensmittelindustrie allgegenwärtig, auch Nano-Food setzt sich durch. In Teilbereichen des Maschinenbaus werden die Ergebnisse der Forschung mit den Mini-Teilchen von Atomgröße bis etwa 100 Nanometer ebenfalls immer häufiger eingesetzt.
Der Quantensprung in der Robotik
Die Robotik ist nicht völlig neu, sie hat aber im Jahr 2004 zu einem Quantensprung geführt: dem Androiden Asimo der japanischen Firma Honda. Robotik befasst sich von jeher mit der selbstständigen Interaktion der Roboter mit ihrer Umwelt, also der Integration künstlicher Intelligenz. Mit Asimo ist ein entscheidender Schritt gelungen. Der Android verfügt über 54 verschiedene Freiheitsgrade und erreicht die Intelligenz eines Hundes oder Kleinkindes.
Die Verbreitung der Bionik,
der Umsetzung von Erfindungen, welche die Natur schon vor dem Menschen gemacht hat, führte zu spinnenartigen Robotern, die sich selbstständig fortbewegen können, ihre Umgebung erforschen und im Militär bereits eingesetzt werden. Der Ameisenalgorithmus wird unter anderem für das Aufspüren der schnellsten Internet-Verbindung genutzt.
Die Entwicklung der Cloud
Die menschliche Intelligenz verlagert sich ins Netz, welches künftig den größeren und schnelleren Teil unseres Gehirns ausmacht.
